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Datum: 29.10.2026 - 09:58 Uhr | Sachsen
Großübung auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz bei Weißkeißel
Datum: 29.10.2026 - 09:58 Uhr
Ort: Weißkeißel / Sachsen
/ Landkreis Görlitz
1100 Beteiligte trainieren den Ernstfall in der Oberlausitz
Weißkeißel. Wie gut arbeiten zivile und militärische Einsatzkräfte in einer schweren Krisensituation zusammen? Das wurde bei der Großübung MURE26 vom 27. bis 29. Oktober auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz getestet. Rund 1100 Personen waren beteiligt.
Das Szenario: Ein Militärtransport kollidiert mit einem Personenzug, zahlreiche Menschen werden verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei und Bundeswehr müssen die Rettungsmaßnahmen gemeinsam koordinieren. Erschwerend werden Ausfälle von Mobilfunk und Datenverbindungen simuliert.
Ein Schwerpunkt der Übung lag auf der Kommunikation zwischen den beteiligten Behörden. Dafür wurden verschiedene Digitalfunksysteme und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen getestet. Mehr als 50 Behörden, Organisationen und Verbände nahmen teil.
Vor Ort informierten sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Florian Oest (CDU), Landrat Stephan Meyer und Staatssekretär Nils Hilmer über die Abläufe.
Ziel von MURE26 ist es, die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Stellen zu verbessern und Deutschland besser auf künftige Krisen und große Schadenslagen vorzubereiten.
