NEWSID: 4592
Datum: 25.03.2026 - 11:47 Uhr | Tschechien

Großbrand an deutsch-tschechischer Grenze bei Seifhennersdorf

Deutsch-tschechische Einsatzkräfte kämpfen gemeinsam gegen Flammen

Datum: 25.03.2026 - 11:47 Uhr
Ort: Varnsdorf/Seifhennersdorf / Tschechien

Am Mittwochmorgen kam es in Warnsdorf (Tschechien), unweit der deutschen Grenze bei Seifhennersdorf, zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Zunächst wurden die örtlichen tschechischen Feuerwehren alarmiert, wie Jan Přerovský auf Nachfrage mitteilte.

Nach Angaben eines tschechischen Sprechers stellte sich die Lage beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zunächst als ein Brand kleineren Ausmaßes dar. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Feuer jedoch durch starken Wind erheblich angefacht und breitete sich in kurzer Zeit massiv aus. In der Folge griffen die Flammen auf den gesamten Dachstuhl des Gebäudes über.

Aufgrund der zunehmenden Intensität des Brandes wurden im Verlauf des Einsatzes auch deutsche Feuerwehren aus Großschönau und Seifhennersdorf nachalarmiert. Die deutschen Einsatzkräfte übernahmen einen eigenen Einsatzabschnitt und begannen von der Gebäuderückseite aus mit der Brandbekämpfung sowie der Öffnung der Dachhaut.

Insgesamt sind rund 60 Einsatzkräfte aus Deutschland und Tschechien mit etwa 20 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an.

Glücklicherweise wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt.

Die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und tschechischen Feuerwehren wird laut Feuerwehrsprecher zwar noch vergleichsweise selten, in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend häufiger in Anspruch genommen. Vor Ort funktioniere die Kooperation sehr gut, allerdings stelle die Sprachbarriere nach wie vor eine Herausforderung dar.

Bei Rückfragen bitte den Kollegen Thomas unter 01525385938 anrufen.

DOWNLOAD: https://download.xcitepress.com/download.php?file=2026-03-25_Brand_Varnsdorf.mp4

Unsere O-Töne
Jan Přerovský Feuerwehr Tschechien: https://download.xcitepress.com/download.php?file=2026-03-25_Brand-o-Ton.mp4

Übersetzung O-Ton: 

Mein Name ist Jan Přerovský, ich bin Einsatzleiter der Feuerwehr der Region Usti nad Labem. Wir befinden uns in Varnsdorf in der Nähe von Hranice und sind bei einem Brand in einem Einfamilienhaus, bei dem der Dachboden mit seiner komplexen Konstruktion in Flammen steht; vor Ort sind Einheiten der zweiten Alarmstufe im Einsatz. Wir haben etwa sechzig Feuerwehrleute und etwa 20 Fahrzeuge vor Ort.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer zwar von geringem Ausmass, aber aufgrund des Windes sehr heftig. Der starke Wind hat sich im gesamten Dachgeschoss des Gebäudes ausgebreitet, sodass der Einsatz sowohl von innen als auch von aussen mit vier Löschstrahlen aus Löschschläuchen durchgeführt wird.


Die deutsche Feuerwehr verfügt hier über einen eigenen Löschabschnitt und führt Löscharbeiten von den Dachkonstruktionen aus durch. Über die erwähnte Leiter.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Die Einsatzkräfte sind derzeit damit beschäftigt, die Konstruktionen zu demontieren und versteckte Brandherde mithilfe von Hubarbeitsbühnen zu lokalisieren; ausserdem findet ein Wechsel bei den Atemschutzgeräten sowie die Anlieferung von Löschwasser


Es sind 60 Feuerwehrleute und 20 Fahrzeuge im Einsatz.

Der Brand wurde gegen acht Uhr morgens gemeldet.

Die Zusammenarbeit mit deutschen Feuerwehren ist zwar nicht besonders häufig, doch in den letzten Jahren wird sie immer häufiger in Anspruch genommen.

Die Zusammenarbeit am Einsatzort funktioniert gut, doch die Sprachbarriere ist beträchtlich und die Einsatzstrategien unterscheiden sich erheblich, sodass eine Abstimmung mit einem Sprecher oder Dolmetscher erforderlich ist.

Die Kommunikation ist genau das entscheidende Problem. Die meisten Feuerwehrleute sprechen entweder Englisch, und diejenigen, die Deutsch sprechen, waren heute zum Beispiel im Gebäude am Wasserstrahl im Einsatz, sodass die anfängliche Kommunikation schwierig ist, aber wir haben uns immer irgendwie zurechtgefunden.

Bestellung & Newsdesk unter +49 (0) 174 53 53 920

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