NEWSID: 4502
Datum: 03.02.2026 - 16:32 Uhr | Ungarn

VORAB: Urteil gegen rechtswidrig ausgelieferte Maja T. erwartet: Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre Haft - wir berichten ausführlich aus Budapest

LiveU-Überspiel von Pressekonferenz, O-Tönen und Gerichtsbildern aus laufender Verhandlung möglich

Datum: 03.02.2026 - 16:32 Uhr
Ort: Budapest / Ungarn

VORABINFO:

Maja T. werden zwei Angriffe auf Rechtsextremisten in Budapest im Februar 2023 vorgeworfen.

Im Juni 2024 lieferten die deutschen Behörden Maja T. nach Ungarn aus - rechtswidrig, wie das Bundesverfassungsgericht später entschied.

Für morgen wird das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft fordert bis zu 24 Jahre Haft. Die Hauptverhandlung beginnt um 10.30 Uhr.

Da ungarische Behörden sämtliche Demonstrationen untersagt haben, findet um 9.30 Uhr vor dem Gerichtsgebäude eine Pressekonferenz mit dem Vater von Maja T. statt, bei der auch Martin Schirdewan (MdEP, DIE LINKE), Helge Limburg (MdB, GRÜNE) und weitere erwartet werden.

Für den Verhandlungstag ist ein umfangreiches Programm angesetzt: Zunächst ist das Plädoyer eines mitangeklagten Italieners vorgesehen, anschließend die Schlussworte von Maja T.

Im Anschluss wird ein Urteil samt Begründung erwartet. Damit ist nicht vor dem späten Nachmittag zu rechnen. 

In Deutschland sind in zahlreichen Städten Solidaritätsdemos mit Maja T. geplant.

Wir berichten ab dem Morgen mit LiveU vom Gericht. Wir drehen O-Töne und auch die Pressekonferenz. Unserer Kameramann ist zudem akkreditiert, Bilder direkt im Gerichtssaal zu drehen (in Ungarn darf während der laufenden Verhandlung gedreht werden). Bitte melden sie sich unter +49 174 53 53 920 für das LiveU-Überspiel.

Bestellung & Newsdesk unter +49 (0) 174 53 53 920

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugriff zu den Videodateien zu erhalten.